Vor die Wand gefahren – immer Ärger mit den Promis

Spiel, Satz und Niederlage. Das Aus kam schnell, aber nicht überraschend: Zum Jahreswechsel beendete Autohersteller Daimler seine Zusammenarbeit mit dem einstigen Sportidol Boris Becker. Der Tennisheld der Deutschen, der in den 80-erjahren den Weißen Sport der Könige zur Massenpsychose werden ließ und den Wortschatz des Dichter-und-Denker-Volkes um Redewendungen wie „Becker-Rolle“, „Bin ich schon drin“ und „Samenraub“ bereichert hatte, machte zuletzt nur noch mit Negativ- Schlagzeilen auf sich aufmerksam.

Würdelos wie ein betrunkener Teenager auf Abi-Sause lieferte sich Becker mit Möchtegern-Moderator Oliver Pocher ein TV- und Twitter-Turnier mit dem intellektuellen Tiefgang einer Arschbombe. So verpasste der jüngste Wimbledonsieger aller Zeiten den Deutschen noch einmal eine gemeinsame Gänsehaut vor den Bildschirmen – diesmal beim kollektiven Fremdschämen.

trigema-affe

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