Journalisten in der Krisenkommunikation: Unprofessionell bis peinlich

Keine Berufsgruppe ist so nah an den Krisen der Anderen wie Journalisten. Wo ein Unternehmen in Schieflage gerät, ein Politiker wegen eines falschen Satzes zurücktreten muss oder ein Skandal bei einem bis dahin höchst angesehenen Verein öffentlich wird: Immer sind es Journalisten, die als Erste über die Krise schreiben, Stellungnahmen von den Verantwortlichen einfordern und in Leitartikeln und Kommentaren die Moralfrage stellen. Eigentlich, so müsste man meinen, sind Journalisten echte Krisenprofis. Keiner sollte so gut wissen wie sie, wie man mit Krisen und Skandalen umgeht. Eigentlich.

Umso erstaunlicher sieht die Realität aus. Oft sind es gerade die erfahrensten Journalisten und Publizisten, die in Krisen so ziemlich alles falsch machen:

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