Fall Schumacher: Die Leeren des Journalismus

Früher, zu seligen Papierzeiten, als Journalisten noch „auf Zeile schreiben“ und Zeitungsseiten exakt füllen mussten, da waren sie gefürchtet: Jene knappen Eilmeldungen, die kurz vor Redaktionsschluss eintrafen, wenig Inhalt boten aber wichtig genug für einen Vierspalter auf Seite Eins waren: „+++ Titanic gesunken – weitere Informationen folgen +++“ Da musste der Text mit Füllwörtern und Spekulationen aufgeblasen und wie Kaugummi in die Länge gezogen werden.

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Vielfalt in der Krise

Die westliche Gesellschaft erlebt einen ihrer größten Abhörskandale – und was tun die Medien? Sie nehmen ihren gesellschaftlichen Auftrag wahr, arbeiten investigativ, forschen nach und stellen den Mächtigen unbequeme Fragen.

Nicht ein Medium, das bei diesem Großthema auf vorgestanzte Agenturmeldungen oder gar -fotos zurückgreifen würde. Journalismus in seiner beeindruckenden Vielfalt. Das zeigt sich symbolhaft schon an der äußerst individuellen Bildgestaltung unserer Leitmedien. Eine Auswahl … Weiterlesen