Kleider machen Meute

Das Jahr 2014 wird uns in vielerlei Hinsicht in Erinnerung bleiben. Dem Einen oder Anderen auch in Kleidungsfragen. Nicht etwa, weil es ein Jahr besonderer modischer Offenbarungen war, sondern weil ge- und missglückte Entscheidungen in der Kleiderwahl in den Medien ein beliebtes Thema waren – und mitunter auch Anlass für Krisenkommunikation und wortreiche Entschuldigungen:

Die Landung auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko, kurz „Tschuri“ gehört wohl zu den größten Leistungen der jüngeren Raumfahrtgeschichte. Erstmalig gelang es einem Team von Wissenschaftlern aus 17 Ländern, erfolgreich die Sonde Rosetta auf einem Kometen zu landen, dessen Graviation nur ein Hunderttausendstel der Erdgraviation beträgt – gerade genug, um Rosetta mit dem Gewichtsäquivalent von einem Gramm an sich zu binden. 21 Jahre haben Wissenschafter an diesem großen Projekt gearbeitet. Rund eine Milliarde gut angelegter Euro kostete das gesamte Projekte von den ersten Plänen bis zur Landung (und der noch laufenden Auswertung der erfassten und noch kommender Forschungsdaten). Zum Team der Wissenschaftler gehört auch der britische Physiker Matt Taylor, dessen Begeisterung für das Projekt so weit geht, dass er sich Rosetta sogar als Tattoo auf den Oberschenkel stechen ließ. Wer will, kann sich eine Aufnahme davon auf Youtube ansehen. Auch sonst tritt Taylor, 41 Jahre alt, verheiratet, Vater zweier Kinder, für einen britischen Forscher recht unkonventionell auf, was ihn im Missionsverlauf zu einer kleinen Berühmtheit auf Twitter werden ließ:https://twitter.com/mggtTaylor

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