Vom richtigen Umgang mit dem Tod

Während Autobauer Opel mit seiner viel beachteten „Umparken„-Kampagne hierzulande viel Beachtung und auch Lob erfährt, macht Konzernmutter GM in den USA gerade unschöne Negativ-Schlagzeilen. Im Februar hatte das Unternehmen in den USA rund 2,6 Millionen Fahrzeuge im Rahmen einer aufwändigen Rückrufaktion in die Werkstätten beordert. Grund waren Fehler an Zündschlüssern, die möglicherweise zu zahlreichen schweren Unfällen geführt hatten. 13 Todesopfer waren hierbei zu beklagen. Wenig pietätvoll versandte GM die Aufforderung zum Werkstattbesuch jedoch auch an die Angehörigen dieser Todesopfer. Ein Abgleich der Unfalldaten mit den persönlichen Daten aus der Kundenkartei war unterlassen worden. Mehrere Angehörige beschwerten sich daraufhin bei den Medien und machten den Fauxpas öffentlich. Zerknirscht erklärte ein GM-Sprecher: „Wir bitten die Familien, die eine Rückrufinformation erhalten haben, um Verzeihung“.

Briefe an Tote: Ärger für GM-CEO Mary Barra

Briefe an Tote: Ärger für GM-CEO Mary Barra.

Weiterlesen