Haribo aufs Doppelklo – wie der Dritte Weltkrieg begann

Wer noch einen Beleg für die Theorie gebraucht hätte, dass das Internet zwar schier grenzenlosen Raum für immer mehr Informationen bietet, der tatsächliche Wert der dargebotenen Inhalte aber eine Konstante bleibt, fühlt sich zunehmend von der Realität bestätigt, ja geradezu niedergetrampelt.

Haribo kann's nicht lassen: Jetzt auch Pandatatzen im Essen.

Haribo kann’s nicht lassen: Jetzt auch Pandatatzen im Essen.

Die gargantueske Gier der Social Media nach leicht verdaulichem Augen- und Ohrenfutter und die ubiquitäre Verfügbarkeit von Fotohandys, deren Linsen auch bei banalsten Inhalten nicht vor Scham beschlagen, machen es möglich. Trotz mahnender Worte amerikanischer Forscher überflutet der durchschnittliche Kantinengänger Pinterest und Instagram mit Schnitzel und Pommes, Götterspeise und Forelle Müllerin, als bräche morgen eine Hungersnot aus.

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