Elbphilharmonie und Hauptstadtflughafen als Krisenthema – Ansichtssache

Sechs Jahre ist es her, dass Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und sein damaliger Brandenburger Amtskollege Matthias Platzeck zum ersten Spatenstich für den Pannenflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) antraten. Noch immer ist kein Eröffnungstermin abzusehen.

Schon ein Jahr länger dauern die Bauarbeiten am Hamburger Kaispeicher A, der als Elbphilharmonie in ferner Zukunft neues Wahrzeichen der Hansestadt werden soll. Auch hier ist unsicher, ob die für 2016 anvisierte Eröffnung zu halten ist. Es spricht einiges dafür, dass die gemeinsame Bauzeit der beiden Großprojekte die der Cheops-Pyramide (geschätzte zwanzig Jahre) noch übersteigen wird.

Auch bei den Baukosten ist kein Ende in Sicht. Ganz zu Anfang sollte die Elbphilharmonie den Hamburger Steuerzahler mal 77 Millionen Euro kosten. Mittlerweile haben sich die Gesamtbaukosten auf knapp 800 Millionen erhöht. Und das ist nur die Summe, die öffentlich bekannt ist. Die Milliarde ist nicht mehr fern.

Elbphilharmonie - Hoffnungsträger und Millionengrab

Elbphilharmonie – das Millionengrab

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